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Menorcas Küste ist zum größten Teil noch unbebaut und naturbelassen- siehe La Vall. Dies wird auch weiterhin so bleiben. Die meisten der traumhaft schönen Buchten mit ihrem kristallklaren Wasser stehen unter dem Schutz der UNESCO und dürfen somit nicht baulich erschlossen werden. Am 7.Oktober 1993 wurde die Insel zum Biosphären-Reservat erklärt und 43% der Fläche Menorcas steht unter dessen Schutz.
 Felder im Frühling auf Menorca     Das milde Klima wandelt die Insel im Winter in eine saftig-grüne Landschaft, die im Frühling zu einem wahren Feuerwerk der Farben explodiert mit Felder voller Mohnblummen, Kronenmargariten, Hyazinthen und Gladiolen.
Auf dem felsigen Boden wachsen aromatische Kräuter wie Rosmarin oder die menorquinische Kamille.
Die Insel teilt sich in zwei verschiedene Landschaftsformen - die hügelige Welt des Nordens und die weite Ebene im Süden, die von mehr als 30 barrancs - Schluchten - zerschnitten ist, die von ehemaligen Flüssen in den weichen Kalksandstein gewaschen wurden. Die Insel bietet sehr unterschiedliche Vegetation - dichte Wälder aus Steineichen oder Kiefern sowie den typischen Mittelmeerbusch mit wilden Oliven.

Durch die geologische Struktur hat die Insel bis jetzt kaum Wasserprobleme. Selbst im Sommer gibt es kleine Flüsse und Sumpfgebiete - der Lebensraum für die Vogelwelt - siehe S'Albufera-Es Grau. Man kann dort, je nach Jahreszeit, zahlreiche Wasservögel wie z.B. Reiher, Löffler, Enten, Teichhühner und sogar Flammingos, Ibisse oder Störche beobachten. An den Küstenfelsen hat der Fischadler seinen Horst. Mehr als 280 Vögelarten sind bisher auf Menorca registriert worden. Durch die dünne Besiedelung sind die natürlichen Lebensräume noch erhalten geblieben. Menorca ist ein ideales Reiseziel für Entdecker und Naturfreunde.
    
La Vall

Bei La Vall un bei den Stränden von Algaiarens handelt es sich um eine der harmonischsten Landschaften der Insel, die als - Naturgebiet von besonderer Interesse - streng geschützt ist. Schon die Anfahrt durch den Wald, hinein in das Tall - La Vall - mit seiner sanften, heideänlichen Landschaft scheint den Besucher von Menorca zu entführen.

Nur wenige Schritte durch die Dünen, und man erreicht den Strand Es Tancats, östlich davon liegt der schönste Strand dieser Zone - Es Bots - zu dem ein Trampelpfad führt.

La Vall und Algaiarens wurden von den Besitzern, einer alten Adelsfamilie, unter privaten Naturschutz gestellt; der begrenzte Zutritt wird nur gegen Entrichtung einer Gebühr von 500 Pts. per Auto gewährt - Änderung möglich.


S'Albufera-Es Grau

S'Albufera ist das größte natürliche Süßwasser Gebiet der Balearen und ist wichtiger Rastplatz der Zugvögel. Es wurde zum Naturschutzgebiet erklärt und für weitere Bebauung gesperrt.

Das kleine Fischerdorf Es Grau liegt am Durchbruch zum Meer und bietet neben Gastwirtschaften ideale Bedingungen zum Baden, vor allem für Kleinkinder, mit seinem sanft abfallenden Strand.


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